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	<title>WüSL - Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V.</title>
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	<description>Beratung, Politische Arbeit und Treffpunkt von und für behinderte Menschen</description>
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		<title>13.07.2010, 19 Uhr: Gründungsversammlung &#8220;Bündnis Inklusion&#8221;</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Jul 2010 09:19:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>migerr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Aula des Friedrich-König-Gymnasiums. Barrierefreier Eingang über Weißenburgstraße.
Sie sind herzlich eingeladen an der Gründungsversamlung des Bündnisses Inklusion &#8211; Netzwerk für die Region Würzburg teilzunehmen. Die Veranstaltung ist offen für alle. Sie können natürlich am liebsten (als Organisation oder Einzelperson) Gründungsmitglied werden. Dies ist aber keine Bedingung.
Das Programm
19.00 Uhr – 19.10 Uhr: Begrüßung
19.10 Uhr – [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Aula des Friedrich-König-Gymnasiums. Barrierefreier Eingang über Weißenburgstraße.</p>
<p>Sie sind herzlich eingeladen an der Gründungsversamlung des Bündnisses Inklusion &#8211; Netzwerk für die Region Würzburg teilzunehmen. Die Veranstaltung ist offen für alle. Sie können natürlich am liebsten (als Organisation oder Einzelperson) Gründungsmitglied werden. Dies ist aber keine Bedingung.<span id="more-271"></span></p>
<p><strong>Das Programm</strong><br />
19.00 Uhr – 19.10 Uhr: Begrüßung</p>
<p>19.10 Uhr – 19.30 Uhr: Über Inklusion</p>
<p>19.30 &#8211; 20.15 Uhr: Auf dem Weg zur Inklusion: Beispiele gelungener Integration</p>
<p>20.15 &#8211; 20.30 Uhr: Eine Vision für Würzburg</p>
<p>20.30 Uhr: Vorstellung der Gründungsresolution und Gründungsakt</p>
<p>Danach: Offener Erfahrungs- und Ideenaustausch</p>
<p>Ende ca. 21 Uhr</p>
<p><strong>Das Thema</strong><br />
Die UN-Behindertenrechtskonvention, die in Deutschland seit März 2009 gültig ist, stellt eine Herausforderung für alle staatlichen Ebenen sowie die ganze Gesellschaft dar. Insbesondere das Ziel Inklusion – Menschen mit Behinderung werden als Teil der Gesellschaft mittendrin angesehen; nicht die Menschen passen sich allein der Gesellschaft an, sondern die Gesellschaft an die Menschen – ist sinnvollerweise nicht nur durch Gesetzesänderungen „von oben“ zu erreichen.</p>
<p>Die Situation in Würzburg und Umgebung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich hier seit den 60er/70er Jahren viele Einrichtungen für behinderte Menschen angesiedelt haben: Sonderschulen, Werkstätten, Heime. Diese müssen ihre Konzeptionen von seiten der Inklusion kritisch befragen. Vor allem auch die „nichtbehinderte Welt“ muss sich für Inklusion öffnen.</p>
<p>Ein Bündnis, ein Netzwerk Inklusion kann mithelfen:<br />
• Wege aufzuzeigen, wie die politischen Vorgaben der Konvention praktisch umgesetzt werden.<br />
• „Inklusion zu lernen“: breiter Austausch verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen und Einzelpersonen mit regionalem Schwerpunkt Würzburg und Unterfranken.<br />
• berechtigte Ängste zu nehmen, Qualitäten von Inklusion aufzeigen und Qualitätsstandards einfordern.</p>
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		<title>03.07.2010: Sommerfest &#8211; 15 Jahre WüSL-Feier</title>
		<link>http://wuesl.de/index.php/03-07-2010-sommerfest-15-jahre-wusl-feier/</link>
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		<pubDate>Thu, 17 Jun 2010 17:30:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>migerr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>
		<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[Ab 17 Uhr am WüSL-Büro, Zellerstr. 3c.
Aufgrund des WM Spiels mit Deutschland Beginn bereits ab ca 15.30 Uhr &#8211; mit WM-Übertragung!
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ab 17 Uhr am WüSL-Büro, Zellerstr. 3c.</p>
<p><strong>Aufgrund des WM Spiels mit Deutschland Beginn bereits ab ca 15.30 Uhr &#8211; mit WM-Übertragung!</strong></p>
]]></content:encoded>
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		<title>WüSL-Aktion zum Europäischen Protesttag</title>
		<link>http://wuesl.de/index.php/wusl-aktion-zum-europaischen-protesttag/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 May 2010 10:15:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>migerr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Unteren Markt in Würzburg hielten WüSL-Mitglieder eine Mahnwache zum Europäischen Protesttag mit Transparenten und Plakaten. Insbesondere die unbefriedigende Toilettensituation, aber auch die diskriminierenden Einschränkungen beim Bahnservice wurden angeprangert.


Presseerklärung anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen, am 5. Mai 2010
WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V. erklärt:
Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die in Deutschland seit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://wuesl.de/wp-content/uploads/2010/05/WüSL.JPG"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-261" title="05.05.2010: Plakatdemo vor dem Dean's am unteren Markt" src="http://wuesl.de/wp-content/uploads/2010/05/WüSL-150x150.jpg" alt="05.05.2010: Plakatdemo vor dem Dean's am unteren Markt" width="150" height="150" /></a>Am Unteren Markt in Würzburg hielten WüSL-Mitglieder eine Mahnwache zum Europäischen Protesttag mit Transparenten und Plakaten. Insbesondere die unbefriedigende Toilettensituation, aber auch die diskriminierenden Einschränkungen beim Bahnservice wurden angeprangert.</p>
<p><span id="more-260"></span><br />
<!--more--><br />
<strong>Presseerklärung anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen, am 5. Mai 2010</strong></p>
<p>WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V. erklärt:<br />
Die Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen, die in Deutschland seit einem Jahr gültig ist, muss zügig umgesetzt werden, auch in Würzburg. Die Konvention stellt eine Herausforderung für alle staatlichen Ebenen sowie die ganze Gesellschaft dar. Das neue Ziel heißt nun Inklusion: Menschen mit Behinderung werden als Teil der Gesellschaft mittendrin angesehen. Nicht die Menschen passen sich allein der Gesellschaft an, sondern die Gesellschaft an die Menschen wie sie eben sind. Für WüSL-Vorstand Michael Gerr ist auch die Stadt Würzburg gefordert: „Die Stadt soll unter Beteiligung des Behindertenbeirats einen lokalen Aktionsplan zur Umsetzung der Rechte behinderter Menschen erstellen.“ Die Situation in Würzburg und Umgebung sei dadurch gekennzeichnet, dass sich seit den 60er/70er Jahren viele Einrichtungen für behinderte Menschen angesiedelt hätten: Sonderschulen, Werkstätten, Heime. Gerr: „Die Sondereinrichtungen müssen ihre aussondernden Ansätze von seiten der Inklusion kritisch befragen. Sonderschulen etwa müssen in ein Regelschulsystem für alle überführt werden. Aber auch die „nichtbehinderte Welt“ muss sich für Inklusion öffnen.“</p>
<p>Bei einer Mahnwache am Unteren Markt prangert WüSL anlässlich des Europäischen Protesttags zur Gleichstellung behinderter Menschen am 5. Mai die täglichen Defizite und Diskriminierungen an. Auf Transparenten und Plakaten ist zu lesen: „UN Behindertenrechtskonvention umsetzen“, „Bahn fahren wann man will“, „Freie Arztwahl, barrierefreie Arztpraxen“, „Gleiches Recht für Alle. Schliesst alle Toiletten.“ oder „Toilettenmissbrauch bei Dean und David“. Nach Informationen von WüSL verweigerte das Restaurant am Unteren Markt behinderten Menschen in der Vergangenheit die Benutzung der vorhandenen Behindertentoilette und missbrauchte sie wiederholt als Lagerraum. Die Kennzeichnung an der Tür als Behindertentoilette ist mit einem Schild „privat“ überklebt. Auch in anderen Restaurants werden die eh noch zu wenigen Behindertentoiletten des öfteren mit Putzmitteln und sonstigem Kram vollgestellt. Des weiteren kritisiert WüSL, dass es in Würzburg bis auf eine Mädchenschule keine einzige barrierefreie Realschule gibt, aber auch die meisten Gymnasien nur mit Einschränkungen zu nutzen sind. Dies stehe im krassen Widerspruch zum Gedanken der Inklusion aller Menschen. Eine offene Diskriminierung ist es für den Verein, wenn ein wichtiger Bahnhof, wie es der Würzburger Bahnhof ist, behinderte Menschen außerhalb der Kernzeiten nicht beim ein- oder aussteigen hilft, weil die Bahn beim Personal spart.</p>
<p>Auch Positives sieht WüSL:  Würzburg hat in den letzten Jahren einige Fortschritte gemacht, was die Barrierefreiheit anbelangt, wie auch viele andere Städte und Gemeinden, es bleibt jedoch noch viel zu tun. WüSL hatte schon lange die Einrichtung eines Behindertenbeirats gefordert, der 2008 eingerichtet wurde. WüSL bemängelt jedoch, dass der Arbeitskreis Barrierefreiheit nicht dem Behindertenbeirat zugeordnet wurde.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Bündnis Inklusion angestrebt &#8211; Erstes Treffen am 4. Mai</title>
		<link>http://wuesl.de/index.php/bundnis-inklusion-angestrebt-erstes-treffen-am-4-mai/</link>
		<comments>http://wuesl.de/index.php/bundnis-inklusion-angestrebt-erstes-treffen-am-4-mai/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 28 Apr 2010 22:15:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>migerr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://wuesl.de/?p=254</guid>
		<description><![CDATA[WüSL plant die Gründung eines breiten Bündnisses und Netzwerkes für Inklusion für Würzburg und Umgebung. Es wird zu einem ersten Vorbereitungstreffen am 4. Mai, 19 Uhr im WüSL-Büro eingeladen. Die eigentliche Gründung soll dann in den Sommermonaten erfolgen. Eingeladen sind insbesondere Organisationen, die vor der Herausforderung stehen die UN-Behindertenrechtskonvention und Inklusion umzusetzen sowie alle Interessierten.
Einladung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>WüSL plant die Gründung eines breiten Bündnisses und Netzwerkes für Inklusion für Würzburg und Umgebung. Es wird zu einem ersten Vorbereitungstreffen am 4. Mai, 19 Uhr im WüSL-Büro eingeladen. Die eigentliche Gründung soll dann in den Sommermonaten erfolgen. Eingeladen sind insbesondere Organisationen, die vor der Herausforderung stehen die UN-Behindertenrechtskonvention und Inklusion umzusetzen sowie alle Interessierten.<span id="more-254"></span></p>
<p><strong>Einladung zum Vorbereitungstreffen für die Gründung eines „Bündnis Inklusion Würzburg“<br />
am Dienstag, 4. Mai 2010, 19.00 Uhr, bei WüSL e.V., Zellerstr. 3c</strong></p>
<p>Sie sind herzlich eingeladen, an diesem Treffen als Vertreter für Ihre Organisation oder als Einzelperson teilzunehmen. Zu diesem ersten Treffen wurde gezielt eingeladen, was aber niemanden ausschließen soll. Es ist jede/r willkommen. Für die Gründungsversammlung wird dann breit und öffentlich eingeladen werden.</p>
<p><strong>Tagesordnung: </strong></p>
<ul>
<li>TOP 1: Vorstellungsrunde</li>
</ul>
<ul>
<li> TOP 2: Kurzstatements „Auf dem Weg zur Inklusion“ (Michael Gerr, Wolfgang 		Trosbach)</li>
</ul>
<ul>
<li> TOP 3: Gründungsresolution: Stoffsammlung, Abstecken der Inhalte</li>
</ul>
<ul>
<li> TOP 4: Termin der Gründungsversammlung, Einladende</li>
</ul>
<p>Die UN-Behindertenrechtskonvention, die von Deutschland seit einem guten Jahr ratifiziert ist, stellt eine Herausforderung für alle staatlichen Ebenen sowie die ganze Gesellschaft dar. Insbesondere das Ziel Inklusion – Menschen mit Behinderung werden als Teil der Gesellschaft mittendrin angesehen; nicht die Menschen passen sich allein der Gesellschaft an, sondern die Gesellschaft an die Menschen &#8211;  ist sinnvollerweise nicht nur durch Gesetzesänderungen „von oben“ zu erreichen, welche die Menschenrechte behinderter Menschen ins deutsche Recht übersetzen müssen.</p>
<p>Die Situation in Würzburg und Umgebung ist dadurch gekennzeichnet, dass sich hier seit den 60er/70er Jahren viele Einrichtungen für behinderte Menschen angesiedelt haben: Sonderschulen, Werkstätten, Heime. Diese müssen ihre Konzeptionen von seiten der Inklusion kritisch befragen. Aber auch die „nichtbehinderte Welt“ muss sich für Inklusion öffnen.</p>
<p>Ein Bündnis, ein Netzwerk Inklusion kann mithelfen, Wege aufzuzeigen, wie die politischen Vorgaben der Konvention praktisch umgesetzt werden. Es kann mithelfen „Inklusion zu lernen“, indem ein möglichst breiter Austausch verschiedenster gesellschaftlicher Gruppen und Einzelpersonen mit regionalem Schwerpunkt Würzburg und Unterfranken angestrebt wird.</p>
<p>Wir würden uns über Ihre Teilnahme sehr freuen.</p>
<p>Michael Gerr, WüSl e.V</p>
<p>Wolfgang Trosbach, Menschen mit Down-Syndrom, Eltern &amp; Freunde e.V.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>02.12.2009: UN-Behindertenrechtskonvention und Folgen für Kommunen</title>
		<link>http://wuesl.de/index.php/03-12-09-un-konvention-in-der-kommune/</link>
		<comments>http://wuesl.de/index.php/03-12-09-un-konvention-in-der-kommune/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 11:14:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Termine]]></category>

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		<description><![CDATA[<img class="alignleft size-medium wp-image-207" title="Menschenrechte umsetzen! UN-Behindertenrechtskonvention und Folgen auf kommunaler Ebene" src="http://wuesl.de/wp-content/uploads/2009/11/Bildschirmfoto-2009-11-21-01-14-23-131x300.jpg" alt="Menschenrechte umsetzen! UN-Behindertenrechtskonvention und Folgen auf kommunaler Ebene" width="131" height="300" />Mittwoch, 2. Dezember 2009, 19 Uhr: Podiumsdiskussion im Kolping-Haus, Würzburg. Einführungsvortrag von Horst Frehe.

Mit Gebärdensprachdolmetscherin Alexa Dölle


<strong>Begrüßung:</strong> Robert Scheller, Sozialreferent der Stadt Würzburg

<strong>Gesprächsleitung:</strong> Jutta Berlinghof, Gleichstellungsbeauftragte, Stadt Würzburg

<strong>Podium:</strong>
	
<strong>Brigitte Faber</strong>, Projektkoordinatorin Weibernetz e.V., Kassel
<strong>Thomas Schäfer</strong>, Geschäftsführer WVV
<strong>Horst Frehe</strong>, MdBB B90/Die Grünen, Bremen
<strong>Leonhard Blaum</strong>, Leiter der Grundschule Würzburg-Heuchelhof
<strong>Michael Gerr</strong>, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e.V. - ISL]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignleft size-medium wp-image-207" title="Menschenrechte umsetzen! UN-Behindertenrechtskonvention und Folgen auf kommunaler Ebene" src="http://wuesl.de/wp-content/uploads/2009/11/Bildschirmfoto-2009-11-21-01-14-23-131x300.jpg" alt="Menschenrechte umsetzen! UN-Behindertenrechtskonvention und Folgen auf kommunaler Ebene" width="131" height="300" />Mittwoch, 2. Dezember 2009, 19 Uhr: Podiumsdiskussion im Kolping-Haus, Würzburg. Einführungsvortrag von Horst Frehe.</p>
<p>Mit Gebärdensprachdolmetscherin Alexa Dölle</p>
<p><strong>Begrüßung:</strong> Robert Scheller, Sozialreferent der Stadt Würzburg</p>
<p><strong>Gesprächsleitung:</strong> Jutta Berlinghof, Gleichstellungsbeauftragte, Stadt Würzburg</p>
<p><strong>Podium:</strong></p>
<p><strong>Brigitte Faber</strong>, Projektkoordinatorin Weibernetz e.V., Kassel<br />
<strong>Thomas Schäfer</strong>, Geschäftsführer WVV<br />
<strong>Horst Frehe</strong>, MdBB B90/Die Grünen, Bremen<br />
<strong>Leonhard Blaum</strong>, Leiter der Grundschule Würzburg-Heuchelhof<br />
<strong>Michael Gerr</strong>, Interessenvertretung Selbstbestimmt Leben Deutschland e.V. &#8211; ISL</p>
<p>Flyer Podiumsdiskussion 02.12.2009</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Stolperstein Verlegung für &#8220;T4&#8243;-Opfer</title>
		<link>http://wuesl.de/index.php/stolperstein-verlegung-fur-t4-opfer/</link>
		<comments>http://wuesl.de/index.php/stolperstein-verlegung-fur-t4-opfer/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 12:53:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>migerr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern wurde bei der 9. Würzburger Stolperstein-Verlegung ein Stolperstein für Anna Huller in der Bronnbachergasse 29 in Würzburg verlegt. WüSL hatte die Patenschaft für die 1940 ermordete Frau übernommen, die Opfer der geplanten &#8220;T4&#8243; Aktion wurde, bei der mehr als 70.000 Psychiatrieinsassen ermordet wurden.
Auf der Seite der Stolpersteine Würzburg heißt es:
Anna Huller war ledig und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern wurde bei der 9. Würzburger Stolperstein-Verlegung ein Stolperstein für Anna Huller in der Bronnbachergasse 29 in Würzburg verlegt. WüSL hatte die Patenschaft für die 1940 ermordete Frau übernommen, die Opfer der geplanten &#8220;T4&#8243; Aktion wurde, bei der mehr als 70.000 Psychiatrieinsassen ermordet wurden.<span id="more-155"></span></p>
<p>Auf der Seite der <strong><a title="Würzburger Stolpersteine" href="http://www.stolpersteine-wuerzburg.de/index.htm" target="_blank">Stolpersteine Würzburg</a></strong> heißt es:</p>
<blockquote><p>Anna Huller war ledig und verdiente ihren Lebensunterhalt als Dienstmädchen. Am 5.12.1929 wurde sie in die Heil- und Pflegeanstalt Werneck eingeliefert. Bei der 1939 von dem NS-Regime angeordneten planmäßigen Erfassung der Patienten aller Heil- und Pflegeanstalten wurde ihr Name auf eine Liste gesetzt, in der all jene Patienten verzeichnet waren, die im Rahmen der Aktion T4 ermordet werden sollten. Am 6.10.1940 wurde sie in die Tötungsanstalt Pirna-Sonnenstein (bei Dresden), wo sie noch im Oktober 1940 ermordet wurde.</p></blockquote>
<p>Neben diesen Daten von Anna Huller &#8211; viel mehr weiß man von ihr nicht &#8211; wurden noch der folgende Text zur Ermordung behinderter Menschen während des Nationalsozialismus vorgelesen sowie ein Gedicht von Tatjana Muster.</p>
<blockquote><p><!-- 		@page { margin: 2cm } 		P { margin-bottom: 0.21cm } --><br />
<strong>1920  Weimarer Republik</strong><br />
Einem Minimum an Nutzen steht ein Maximum an Leiden gegenüber (?)<br />
Zitat. &#8220;Am schwersten belasten die „Vollidioten“ die Allgemeinheit: Sie erreichen ein Durchschnittsalter von 50 Jahren und ihre Fürsorge entzieht dem Nationalvermögen ein ungeheures Kapital in Form von Nahrungsmitteln, Kleidung und Heizung (und das für unproduktive Zwecke!)“</p>
<p>Über die unheilbar Blödsinnigen.<br />
Zitat. &#8220;Sie haben weder den Willen zu leben, noch zu sterben. So gibt es ihrerseits keine beachtliche Einwilligung in die Tötung, andererseits stößt diese auf keinen Lebenswillen, der gebrochen werden müßte. Ihr Leben ist absolut zwecklos, aber sie empfinden es nicht als unerträglich. Für ihre Angehörigen wie für die Gesellschaft bilden sie eine furchtbar schwere Belastung. Ihr Tod reißt nicht die geringste Lücke.“</p>
<p><em>Pause</em></p>
<p><strong>1939 bis 1941 Deutsches Reich</strong><br />
Aktion „T4“ &#8211; später benannt nach einer Villa in der Tiergartenstraße 4, Berlin.  Dort, die Zentrale für die Leitung der Ermordung behinderter Menschen im <strong>gesamten</strong> Deutschen Reich.<br />
Registrierung auf Meldebögen. Transport in Zwischenanstalten. Transport zur Tötungsanstalt. massenweise Ermordung durch Gas, durch Spritze, durch Gift, Unterernährung, Kälte, durch Misshandlung, “Hinrichtung“. Beseitigung der Leichname durch Verbrennen. Irreführung der Angehörigen</p>
<p>Euthanasie. Schöner Tod. Schöner Tod?<br />
Grafeneck  T4-Tötungsanstalt  9839<br />
Brandenburg  T4-Tötungsanstalt   9772<br />
Hartheim  T4-Tötungsanstalt  18269<br />
Sonnenstein  T4-Tötungsanstalt  13720<br />
Bernburg  T4-Tötungsanstalt  8601<br />
Hadamar  T4-Tötungsanstalt  10072</p>
<p>Aktion „T4“: Oktober 1939 bis August 1941, über 70.000 Tote<br />
Nach Einstellung der „Aktion T4“ im August 1941, nun, Erwachsenen-„Euthanasie“ dezentral, relativ unauffällig weitergeführt.<br />
Aktion „14 f 13&#8243;: Aktion zur Tötung von kranken und erschöpften Menschen, von April 1941 bis 1945, insgesamt über 200.000 Tote</p>
<p><em> Pause</em></p>
<p>Im Sommer 1941 kamen die Meldebögen der Aktion „T4“ auch nach Werneck. 10 Tage später waren die 760 Patienten <strong>„weg-verlegt“</strong></p>
<p><strong>2009  Bundesrepublik Deutschland</strong><br />
Nach 60 Jahren demokratischer Verfassung wird wieder über die Versorgung <strong>alter</strong> behinderter Menschen geredet.</p></blockquote>
<p>Das Gedicht von Tatjana Muster:</p>
<h3>Lebenswert</h3>
<p>Im Fernsehen<br />
wieder<br />
Diskussionen<br />
ob ich es wert wäre<br />
zu leben<br />
Eugenik<br />
vorgeburtliche Diagnostik<br />
Euthanasie<br />
und ich denke mir<br />
mit 15 Jahren wäre ich<br />
gestorben ohne den med. Fortschritt<br />
vor 60 Jahren wäre ich<br />
vergast aufgrund des ideologischen Fort-Schritts<br />
in ein paar Jahren würde ich<br />
wegen beidem nicht geboren werden<br />
wie soll ich leben<br />
mit dieser Vergangenheit<br />
in Zukunft</p>
<p>September 1995<br />
Aus: Tatjana Muster, Vom Rollen und anderen Dingen. Lyril und Kurzprosa. Books on Demand 2001.</p>
<p><strong> </strong></p>
<h3><!-- #BeginLibraryItem "/Library/grafik_ueberstandard.lbi" --><img src="http://web19.server34.campusspeicher.de/wuesl2008.de/bilder/quadrat.gif" alt=" " /> <!-- #EndLibraryItem --> Weiterführende Links</h3>
<p><!-- #BeginLibraryItem "/Library/weiter_pfeilrechts.lbi" --><img src="http://web19.server34.campusspeicher.de/wuesl2008.de/bilder/rechts.gif" alt=" " width="10" height="10" /><!-- #EndLibraryItem --><strong><a title="Homepage Tatjana Muster" href="http://tanu.leipzigerinnen.de/" target="_blank">Tatjana Muster<br />
</a></strong> Achtung: Seite keine Baustelle: Herunter scrollen!</p>
<p><!-- #BeginLibraryItem "/Library/weiter_pfeilrechts.lbi" --><img src="http://web19.server34.campusspeicher.de/wuesl2008.de/bilder/rechts.gif" alt=" " width="10" height="10" /><strong><a title="Würzburger Stolpersteine" href="http://www.stolpersteine-wuerzburg.de/index.htm" target="_blank">Würzburger Stolpersteine</a></strong><!-- #EndLibraryItem --></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Willkommen auf der neuen Homepoge!</title>
		<link>http://wuesl.de/index.php/willkommen-auf-der-neuen-homepoge/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Sep 2009 08:05:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>migerr</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[WüSL präsentiert sich mit neuem Gesicht. Dies ist noch eine Baustelle. Bitte entschuldigen Sie, dass  insbesondere Verlinkungen noch aktualisiert werden müssen. Wir arbeiten daran die Seite wieder voll funktionsfähig zu machen.
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			<content:encoded><![CDATA[<p>WüSL präsentiert sich mit neuem Gesicht. Dies ist noch eine Baustelle. Bitte entschuldigen Sie, dass  insbesondere Verlinkungen noch aktualisiert werden müssen. Wir arbeiten daran die Seite wieder voll funktionsfähig zu machen.</p>
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		<title>[21.09.08] WüSL wählt neuen Vorstand</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 16:04:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Würzburg (WüSL) Der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Weitere Themen der Mitgliederversammlung waren und Zukunft von WüSL und der neue Behindertenbeirat. ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg (WüSL) Der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V. hat auf seiner Mitgliederversammlung einen neuen Vorstand gewählt. Monika Bach und Michael Gerr sind nun einzelvertretungsberechtigte Vorstände. Monika Bach ist als Gründungsmitglied schon lange Vorstandsfrau und steht weiter zur Verfügung auch als Kassiererin. Neu Verantwortung im Vorstand übernimmt Michael Gerr. Weitere Vorstandsmitglieder sind Lucia Bachmeier, Uli Lorey, Margit Bötsch, Anja Henning und Michael Hoppe. Michael Gerr wird ebenso für WüSL für den Behindertenbeirat kandidieren. Die Einrichtung eines Behindertenbeirates, der die Arge Behinderte ablöst, war auch von WüSL voran getrieben worden.</p>
<p>Vor den Wahlen wurde die Zukunft von WüSL diskutiert. In den vergangenen Jahren hat der Verein bei seinen aktiven Mitgliedern einige Federn lassen müssen, durch Wegzug, Krankheit und dadurch dass einige Mitglieder verstorben sind. Wertvolle Beratungsarbeit weiter zu leisten, ist so immer schwieriger geworden. Einig war man sich bei der Versammlung, dass nun die Nachwuchsarbeit in den Mittelpunkt rücken müsse. Die barrierefreien Büro- und Versammlungsräume in der Zellerstraße 3c (Am Spitäle) sollen weiterhin gehalten werden. Die Möglichkeit der Untervermietung soll noch stärker genutzt werden. Auch eine Bürogemeinschaft mit einem anderen Verein, um die Räume besser auszulasten und die Finanzierung sicherzustellen, wurde diskutiert. Der Verein WüSL, der für Selbstbestimmung und Teilhabe behinderter Menschen steht, wird immer noch ehrenamtlich getragen. Hauptamtlichkeit ist derzeit nicht geplant.</p>
<p>Michael Gerr, Vorstand</p>
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		<title>[21.10.08] Erster Würzburger Behindertenbeirat gewählt</title>
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		<pubDate>Mon, 17 Aug 2009 11:08:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Nachrichten]]></category>

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		<description><![CDATA[Würzburg (WüSL) Das Behindertenforum der Stadt Würzburg stand ganz unter dem Zeichen der Wahl der stimmberechtigten Mitglieder des Behindertenbeirats: Würzburger Bürgerinnen und Bürger mit verschiedenen Behinderungen. Der Ratssaal war brechend voll. Das Interesse an den 10 zu wählenden Plätzen groß. Mit dem neuen Behindertenbeirat hat die Stadt Würzburg einen wichtigen Schritt für eine bessere Interessenvertretung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Würzburg (WüSL) Das Behindertenforum der Stadt Würzburg stand ganz unter dem Zeichen der Wahl der stimmberechtigten Mitglieder des Behindertenbeirats: Würzburger Bürgerinnen und Bürger mit verschiedenen Behinderungen. Der Ratssaal war brechend voll. Das Interesse an den 10 zu wählenden Plätzen groß. Mit dem neuen Behindertenbeirat hat die Stadt Würzburg einen wichtigen Schritt für eine bessere Interessenvertretung behinderter Menschen durch diese selber getan. <span id="more-29"></span></p>
<p>Gewählt wurde in zwei Wahlgänngen: im ersten Wahlgang wurde je ein Mitglied aus der Gruppe der Seh- Hör- Körperbehinderung, seelische Behinderung, mit Lernschwierigkeiten und chronischer Erkrankung gewählt, also sechs Personen, im zweiten Wahlgang vier weitere von allen Kandidierenden. Gegen eine Vielzahl an MitkandidatInnen setzten sich im ersten Wahlgang durch Karl-Hein Marx bei den Sehbehinderten, Thomas Hetterich als Gehörloser, Sonja Grünewald bei den chronisch Kranken und ich selbst bei den Körperbehinderten. Weiterhin gewählt wurden Roland Franz, Irmtraud Oelschlegel, Gregor Gropp, Evi Gerhard, Monika Sauer und Sonja Scheuplein sowie als Angehörigenvertretung Maria Schubert.</p>
<p>Das Wahlprozedere dauerte insgesamt knapp drei Stunden und funktionierte dafür, dass es das erste mal war, schon ganz gut. Allerdings gab es lange Auszählungspausen, die man für etwas anderes, zum Beispiel für Anfragen an die Verwaltung, hätte nutzen können. Es war auch sicher für einige schwierig, nur aufgrund der mündlichen Kurzvorstellung eine Auswahl zu treffen und sich die ganzen Namen dabei zu merken. Hundertprozent barrierefrei war die Wahl sicher auch nicht. Über den Wahlmodus und Details wird man sich sicherlich vor der nächsten Wahl unterhalten müssen.</p>
<p>Der neue Behindertenbeirat wird sich erstmals am 27. November treffen. Zu den beim Behindertenforum gewählten Mitgliedern, die stimmberechtigt sind, stoßen dann weitere vier stimmberechtigte Mitglieder aus den Stadtratsfraktionen, der Sozialreferent und weitere nicht stimmberechtigte Mitglieder etwa aus den Wohlfahrtsverbänden.</p>
<p>Michael Gerr, Vorstand</p>
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