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Interessen behinderter Menschen im Stadtrat vertreten

Nachrichten Veröffentlicht: 04 März, 2014

Das Nachrichtenportal Kobinet hat unser langjähriges WüSL-Vorstandsmitglied Michael Gerr interviewt. WüSL empfiehlt ihn mit 3 Stimmen zu wählen, damit auch weiterhin die Interessen behinderter Menschen im Stadtrat durch einen ihrer Vertreter eine Stimme haben.

Würzburg (kobinet) Am 16. März finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Michael Gerr, der sich seit vielen Jahren u.a. beim Würzburger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen engagiert, tritt erneut für die Stadtratswahl in Würzburg für die Grünen an. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihm über seine Erfahrungen und seine Ziele.

kobinet-nachrichten: Warum haben Sie sich entschieden, für die Kommunalwahl in Würzburg zu kandidieren?

Michael Gerr: Ich kandidiere zum zweiten Mal. Beim ersten mal im Jahr 2008 bin ich gleich in den Stadtrat gewählt worden als erster Mann mit einer Behinderung, der einen Rollstuhl nutzt. Nun möchte ich Begonnenes fortsetzen und weiter dafür sorgen, dass behinderte Menschen und deren Interessen im Stadtrat vertreten werden.

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WüSL fragt – OB-Kandidaten antworten

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Neun Fragen zur Würzburger Behindertenpolitik hat WüSL e.V. an die fünf Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt gestellt. Die Antworten dokumentieren wir nun und hoffen Ihnen dabei bei der Wahlentscheidung zu helfen:

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OB-Fragen: Muchtar Al Ghusain

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Beruf: Berufsmäßiger Stadtrat, Kultur-, Schul- und Sportreferent

Alter: 50

Kandidatur für folgende Partei/Gruppierung: SPD/Die Grünen

Kontakt/Homepage: www.mag-wuerzburg.de

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Mein Großvater war blind. Er hatte stets Blindenführhunde, aber bisweilen durfte ich ihn als Junge bei seinen Dienstreisen begleiten. Das hat meinen Blick für die Bedürfnisse blinder Menschen geschärft. Im Zivildienst war ich an der Christophorus-Schule Würzburg der Lebenshilfe tätig. Der tägliche Umgang mit geistig behinderten Schülerinnen und Schülern hat mich sehr bereichert. Manche von ihnen sehe ich heute noch im Theater Augenblick auf der Bühne und bewundere sie für ihre Leistungen.

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OB-Fragen: Christian Schuchhardt

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Beruf: Diplomverwaltungswissenschaftler, berufsm. Stadtrat und Stadtkämmerer. Referent für Personal, Finanzen

Alter: 45

Kandidatur für folgende Partei/Gruppierung: CSU, FDP, WL/FW

Kontakt/Homepage: www.fuer-wuerzburg.de

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Ja, häufiger. Unser Sohn war auf einer inklusiven Grundschule. Selbst habe ich als Personalreferent der Stadt Würzburg sehr positive Erfahrungen mit unseren Mitarbeitern mit Behinderungen gemacht. In den letzten Monaten habe ich wegen der hohen Bedeutung des Themas vor allem Einrichtungen wie den Mainfränkischen Werkstätten, dem Blindeninstitut, Maria-Stern-Schule oder Dr. Karl-Kroiß-Schule besucht.

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OB-Kandidatin: Charlotte Schloßareck

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Beruf: Selbständige Kauffrau

Alter: 64 Jahre

Kandidatur für folgende Partei/Gruppierung: Bürgerforum Würzburg e.V.

Homepage: www.buergerforum-wuerzburg.de

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Durch Christoph Hoffmann – Blindenlehrer und unser Kandidat auf Platz 5 – habe ich Kontakt zu Blinden, Sehbehinderten und Geistigbehinderten. Auch über Veranstaltungen zur sportlichen Inklusion wie “No limits”, das Kanu-Projekt oder EISs (erlebte integrative Sportschule – Behinderte treiben gemeinsam Sport mit Nicht-Behinderten) bin ich nah dran. Und wir sind über den VWS in Richtung EU-Konvention dabei.

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OB-Fragen: Raimund Binder

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Kandidatur für: ÖDP – Ökologisch Demokratische Partei

Beruf: Heimleiter in einer AWO Senioreneinrichtung

Internetseite: www.oedp-wuerzburg.de

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Ich bin gelernter Sozialversicherungsfachangestellter (AOK) und im Zweitberuf Krankenpfleger. Ich habe Zivildienst bei den Maltesern gemacht und bin jetzt Heimleiter einer Senioreneinrichtung. Im Zivildienst habe ich eine Behindertenwallfahrt nach Israel als Helfer begleitet. Von daher habe und hatte ich schon viele persönliche Kontakte mit behinderten Menschen.

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OB-Fragen: Wolfgang Baumann

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Beruf: Rechtsanwalt

Alter: 64 Jahre

Kandidatur für folgende Partei/Gruppierung: Zukunft für Würzburg (ZfW)

Kontakt/Homepage: www.zukunft-fuer-wuerzburg.de/

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Schon während meiner Studentenzeit hatte ich engen Kontakt mit einem Studienkollegen, der auf den Rollstuhl angewiesen war und schwerst körperbehindert war. Ich habe ihn bewundert, weil er mit einer solchen Energie seine Handicaps (fehlende Gliedmaßen, etc.) durch großen Einsatz auszugleichen versucht hat und dann auch tatsächlich zwei juristische Examina mit großem Erfolg absolvieren konnte. Als Vorstandsmitglied des Montessori-Fördervereins war ich dann mit der Integration von körperlich und geistig Behinderten befasst. In der Familie habe ich einen 100 % schwer behinderten Vater, der sich selbstständig nicht mehr fortbewegen kann.

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