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Stellenausschreibung bis 28.02.18

Nachrichten Veröffentlicht: 07 Februar, 2018

Wir suchen ab sofort für vorerst befristete Stellen bis Ende 2020 Mitarbeiter/innen mit Behinderung als Berater/innen für behinderte Menschen und ihre Angehörigen im Rahmen der ergänzenden unabhängigen Teihabeberatung (EUTB).
Das Projekt wird vom BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) gefördert mit dem Ziel ein bundesweites flächendeckendes Beratungsangebot von behinderten Menschen für behinderte Menschen nach der Peer [...]

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Straßenbahnen wirklich barrierefrei machen

Nachrichten Veröffentlicht: 24 Januar, 2018

Pressemitteilung vom 24. Januar 2018: Der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V. erklärt zur beabsichtigten Anschaffung neuer Straßenbahnwägen:

WüSL begrüßt die anstehende Entscheidung des Stadtrats neue Waggons für die Würzburger Straßenbahn anzuschaffen, da so die Nutzungsqualität und Attraktivität der Straßenbahn deutlich steigt. Weil insgesamt die Straßenbahn nach EU-Recht in absehbarer Zeit vollständig barrierefrei angeboten werden muss, ist sie dann auch für alle gut zu nutzen. “Die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Umsetzung vor Ort auch wirklich gut durchgeführt wird”, so Julian Wendel, Sprecher für Barrierefreiheit des Vereins.

Kritik hat WüSL an der geplanten Umsetzung. Julian Wendel: “Wir brauchen eine Straßenbahn, die für Alle – und da schließen wir ausdrücklich alle mobilitätseingeschränkten Personen ein – gut und einfach funktioniert. Technischen Schnickschnack, den es bislang nirgendwo in Deutschland gibt, brauchen wir nicht. Denn wir fürchten, dass wir am Ende als Rollstuhlnutzer wieder auf der Straße stehen, wenn die Niveauregulierung oder das Kneeling mal nicht funktioniert oder vom Fahrer schlicht nicht bedient wird.” WüSL will nicht, dass Würzburg zum Experimentierfeld auf Kosten der Betroffenen gemacht wird. Julian Wendel: “Je mehr Technik, umso mehr kann kaputt gehen. Wir müssen auf bewährte und verlässliche Methoden setzen.”

WüSL fordert deshalb den Stadtrat und die Würzburger Straßenbahn Gesellschaft WSB auf, ein Konzept für Barrierefreiheit umzusetzen, das dauerhaft trägt und niederschwellig klappt. So geht Teilhabe: Erstens Straßenbahnen mit einer Schließung des Restspalts von 5 Zentimetern Höhe und Abstand zur Haltestelle durch eine Klapprampe oder durch eine automatische Vorrichtung; von letzterer würden, wie in Nürnberg und Mainz vorgeführt, etwa auch Nutzer und Nutzerinnen von Rollatoren profitieren. Zweitens Anhebung aller Haltestellen von derzeit 20 Zentimetern in den Bereich von 30 Zentimetern. Selbstverständlich müssen die neuen Fahrzeuge laut WüSL auch für sinnesbeeinträchtigte Menschen eingerichtet sein, z.B. durch optische Signale und akustische Ansagen.

Ein letzter Kritikpunkt richtet sich an die WSB und an die Aufsichtsbehörde in Ansbach. Seit März 2017 liegt ein gutachterliches Konzept für die barrierefreie Anpassung der Straßenbahnen im derzeitigen Bestand vor, doch aufgrund der Anforderung eines zweiten Gutachtens seitens der technischen Aufsichtsbehörde wurde mit der Anschaffung von klappbaren Rampen für die aktuellen Straßenbahn-Züge noch nicht begonnen. Julian Wendel: “ Diesen langen Zeitraum der Inaktivität empfinden wir als unbefriedigend und verschleppend. Mit den Klapprampen kann mittelfristig eine akzeptable Kompromisslösung für mobilitäteingeschränkte Personen erreicht werden, bis dann mit den Neufahrzeugen auch langfristig gute Barrierefreiheit bei den Würzburger Straßenbahnen hergestellt wird.“

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Pressemitteilung vom 24. Januar 2018: Der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V. erklärt zur beabsichtigten Anschaffung neuer Straßenbahnwägen:

WüSL begrüßt die anstehende Entscheidung des Stadtrats neue Waggons für die Würzburger Straßenbahn anzuschaffen, da so die Nutzungsqualität und Attraktivität der Straßenbahn deutlich steigt. Weil insgesamt die Straßenbahn nach EU-Recht in absehbarer Zeit vollständig barrierefrei angeboten werden muss, ist sie dann auch für alle gut zu nutzen. “Die Voraussetzung dafür ist aber, dass die Umsetzung vor Ort auch wirklich gut durchgeführt wird”, so Julian Wendel, Sprecher für Barrierefreiheit des Vereins.

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01. Dezember 2017: Weihnachtsfeier

Termine Veröffentlicht: 30 November, 2017

Unter dem etwas saloppen Motto
„Advent, Advent – ‘ne Stufe brennt”
lädt WüSL am 1. Dezember 2017 um 18:00 Uhr zu alljährlichen Weihnachtsfeier ein.
Herzlich willkommen sind alle Mitglieder/innen und alle Freunde und Freundinnen unseres Vereins und auch die, die sich der Selbstbestimmt Leben Bewegung von Menschen mit Behinderungen zugehörig fühlen oder mit ihr sympathisieren.
Wir feiern bei HALMA [...]

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WüSL will unabhängige Teilhabeberatung anbieten

Nachrichten Veröffentlicht: 12 Oktober, 2017

Pressemitteilung, 11.10.2017
Der bislang ehrenamtlich arbeitende Verein Selbstbestimmt Leben Würzburg e.V. plant die bestehende Beratungsstelle für Menschen mit Behinderungen in die Hauptamtlichkeit zu überführen. Dafür soll das neue Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales für „ergänzende unabhängige Teilhabeberatung“ (EUTB) genutzt werden. WüSL hat drei Vollzeitstellen beantragt und will damit neben Würzburg auch die anliegenden Landkreise [...]

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Noch Defizite bei Barrierefreiheit, Mobilität und Selbstbestimmung

Nachrichten Veröffentlicht: 05 Mai, 2017

Pressemitteilung: WüSL zum Europäischen Protesttag von Menschen mit Behinderung 5. Mai 2017

Gleiche Rechte auch für [...]

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WüSL ist umgezogen: Bahnhofstraße 11

Nachrichten Veröffentlicht: 27 Januar, 2017

Ab dem neuen Jahr sind wir in neuen Räumen untergekommen:
In der Bahnhofstraße 11, 97070 Würzburg.
Unser Büro ist nun dort wie gewohnt Dienstags von 15 bis 18 Uhr geöffnet.

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“Wir schauen auf unsere Rechte”

Nachrichten Veröffentlicht: 03 Mai, 2016

Veranstaltung mit Transparent "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" © WüSL

Veranstaltung mit Transparent "Niemand darf wegen seiner Behinderung benachteiligt werden" © WüSL

Unter dem Motto „Wir schauen auf unsere Rechte – doch ihr kehrt uns den Rücken zu!“ kritisierte WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg den Referentenentwurf zum Bundesteilhabegesetz. Vorstandsmitglied Michael Gerr anlässlich des Europäischen Protesttags von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai: „Seit Jahren fordern wir ein Bundesteilhabegesetz, das diejenigen mit dem größten Unterstützungsbedarf absichern soll. Wir wollten immer, dass die größte Solidarität, denen gehören muss, die sie am meisten brauchen. Der Referentenentwurf läuft aber geradezu auf eine Entsolidarisierung mit Menschen, die Assistenz benötigen, hinaus. Er bedeutet insgesamt deutlich mehr Verschlechterungen als Verbesserungen. So wird nichts aus einem Teilhabegesetz! Benachteiligungen dürfen nicht noch gesetzlich verankert werden!“ WüSL fordert die Bundesregierung auf, den Satz im Artikel 3 im Grundgesetz „Niemand darf wegen Behinderung diskriminiert werden“ ernsthaft zu berücksichtigen und nicht weiter auszuhebeln.

Auf seiner Mitgliederversammlung diskutierte WüSL die räumliche Situation. Der Verein, der Beratung für behinderte Menschen anbietet, hat seine Räume in der Zellerstr. 3c in Würzburg. Da die Büro- und Versammlungsräume jedoch bei weitem nicht ausgenutzt werden, überlegt der Verein einen Partner mit hineinzunehmen oder auszuziehen und sich an andere Beratungsangebote in Würzburg anzudocken.

Bei den Vorstandswahlen wurden als einzelvertretungsberechtigte Vorstände Monika Bach und Michael Gerr gewählt sowie Margarete Bötsch als Kassiererin. Weitere Vorstandsmitglieder sind Barbara Windbergs, Anja Henning, Willibald Wölfl und Susanne Lange.

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Unter dem Motto „Wir schauen auf unsere Rechte – doch ihr kehrt uns den Rücken zu!“ kritisierte WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg den Referentenentwurf zum Bundesteilhabegesetz. Vorstandsmitglied Michael Gerr anlässlich des Europäischen Protesttags von Menschen mit Behinderungen am 5. Mai: „Seit Jahren fordern wir ein Bundesteilhabegesetz, das diejenigen mit dem größten Unterstützungsbedarf absichern soll. Wir wollten immer, dass die größte Solidarität, denen gehören muss, die sie am meisten brauchen. Der Referentenentwurf läuft aber geradezu auf eine Entsolidarisierung mit Menschen, die Assistenz benötigen, hinaus. Er bedeutet insgesamt deutlich mehr Verschlechterungen als Verbesserungen. So wird nichts aus einem Teilhabegesetz! Benachteiligungen dürfen nicht noch gesetzlich verankert werden!“ WüSL fordert die Bundesregierung auf, den Satz im Artikel 3 im Grundgesetz „Niemand darf wegen Behinderung diskriminiert werden“ ernsthaft zu berücksichtigen und nicht weiter auszuhebeln.

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