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10 Forderungen nach einer menschengerechten Assistenz auf allen Ebenen

Nachrichten Veröffentlicht: 09 März, 2014

Bis zur gänzlichen und ehrlichen Umsetzung des Übereinkommens über die Rechte von Menschen mit Behinderungen (Behindertenrechtskonvention der Vereinten Nationen) fordern wir in der Übergangszeit:

1. Leistungen für behinderte Menschen versickern sehr oft und in großen Anteilen in Bereichen, für die sie eigentlich nicht gedacht sind. Wer die Gepflogenheiten in “Heimen” kennt, wundert sich zu Recht, warum der Löwenanteil der Aufwendungen der Eingliederungshilfe dort landet.

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OB Kandidaten antworten zu Behindertenpolitik

Nachrichten Veröffentlicht: 05 März, 2014

WüSL-Pressemitteilung, 5.3.2014

Der Verein WüSL – Selbstbestimmt Leben Würzburg befragte die fünf OB-Kandidaten zu Politikfeldern, die insbesondere behinderte Würzburger und Würzburgerinnen betreffen, das sind immerhin über 12.000 Menschen. Mit Raimund Binder (ÖDP), Charlotte Schlossareck (Bürgerforum), Christian Schuchhardt (CSU, FDP, WL) und Muchtar Al Ghusain (SPD/B90/Grüne) antworteten alle bis auf den Kandidaten der Gruppierung “Zukunft für Würzburg” Wolfgang Baumann (Nachtrag: Baumann antwortete dann am 7.3., die anderen Kandidaten bis zum 20.2.). Die Fragen drehen sich um eigene Erfahrungen oder Begegnungen der Kandidaten mit Behinderung, um Barrieren und deren Beseitigung in Würzburg, um das Thema Wohnen im Sinne von Inklusion oder um die Vertretung behinderter Menschen durch den Behindertenbeirat sowie Antidiskriminierungsarbeit durch den Ombudsrat.

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Interessen behinderter Menschen im Stadtrat vertreten

Nachrichten Veröffentlicht: 04 März, 2014

Das Nachrichtenportal Kobinet hat unser langjähriges WüSL-Vorstandsmitglied Michael Gerr interviewt. WüSL empfiehlt ihn mit 3 Stimmen zu wählen, damit auch weiterhin die Interessen behinderter Menschen im Stadtrat durch einen ihrer Vertreter eine Stimme haben.

Würzburg (kobinet) Am 16. März finden in Bayern Kommunalwahlen statt. Michael Gerr, der sich seit vielen Jahren u.a. beim Würzburger Zentrum für selbstbestimmtes Leben behinderter Menschen engagiert, tritt erneut für die Stadtratswahl in Würzburg für die Grünen an. kobinet-Redakteur Ottmar Miles-Paul sprach mit ihm über seine Erfahrungen und seine Ziele.

kobinet-nachrichten: Warum haben Sie sich entschieden, für die Kommunalwahl in Würzburg zu kandidieren?

Michael Gerr: Ich kandidiere zum zweiten Mal. Beim ersten mal im Jahr 2008 bin ich gleich in den Stadtrat gewählt worden als erster Mann mit einer Behinderung, der einen Rollstuhl nutzt. Nun möchte ich Begonnenes fortsetzen und weiter dafür sorgen, dass behinderte Menschen und deren Interessen im Stadtrat vertreten werden.

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WüSL fragt – OB-Kandidaten antworten

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Neun Fragen zur Würzburger Behindertenpolitik hat WüSL e.V. an die fünf Kandidaten für das Oberbürgermeisteramt gestellt. Die Antworten dokumentieren wir nun und hoffen Ihnen dabei bei der Wahlentscheidung zu helfen:

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OB-Fragen: Muchtar Al Ghusain

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Beruf: Berufsmäßiger Stadtrat, Kultur-, Schul- und Sportreferent

Alter: 50

Kandidatur für folgende Partei/Gruppierung: SPD/Die Grünen

Kontakt/Homepage: www.mag-wuerzburg.de

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Mein Großvater war blind. Er hatte stets Blindenführhunde, aber bisweilen durfte ich ihn als Junge bei seinen Dienstreisen begleiten. Das hat meinen Blick für die Bedürfnisse blinder Menschen geschärft. Im Zivildienst war ich an der Christophorus-Schule Würzburg der Lebenshilfe tätig. Der tägliche Umgang mit geistig behinderten Schülerinnen und Schülern hat mich sehr bereichert. Manche von ihnen sehe ich heute noch im Theater Augenblick auf der Bühne und bewundere sie für ihre Leistungen.

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OB-Fragen: Christian Schuchhardt

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Beruf: Diplomverwaltungswissenschaftler, berufsm. Stadtrat und Stadtkämmerer. Referent für Personal, Finanzen

Alter: 45

Kandidatur für folgende Partei/Gruppierung: CSU, FDP, WL/FW

Kontakt/Homepage: www.fuer-wuerzburg.de

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Ja, häufiger. Unser Sohn war auf einer inklusiven Grundschule. Selbst habe ich als Personalreferent der Stadt Würzburg sehr positive Erfahrungen mit unseren Mitarbeitern mit Behinderungen gemacht. In den letzten Monaten habe ich wegen der hohen Bedeutung des Themas vor allem Einrichtungen wie den Mainfränkischen Werkstätten, dem Blindeninstitut, Maria-Stern-Schule oder Dr. Karl-Kroiß-Schule besucht.

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OB-Kandidatin: Charlotte Schloßareck

Nachrichten Veröffentlicht: 20 Februar, 2014

Beruf: Selbständige Kauffrau

Alter: 64 Jahre

Kandidatur für folgende Partei/Gruppierung: Bürgerforum Würzburg e.V.

Homepage: www.buergerforum-wuerzburg.de

1. Hatten Sie im Laufe ihres Lebens und Ihrer beruflichen Laufbahn persönliche Kontakte mit behinderten Menschen (z.B. während der Schulzeit, in der Familie oder bei Verwandten, bei Freunden)?

Durch Christoph Hoffmann – Blindenlehrer und unser Kandidat auf Platz 5 – habe ich Kontakt zu Blinden, Sehbehinderten und Geistigbehinderten. Auch über Veranstaltungen zur sportlichen Inklusion wie “No limits”, das Kanu-Projekt oder EISs (erlebte integrative Sportschule – Behinderte treiben gemeinsam Sport mit Nicht-Behinderten) bin ich nah dran. Und wir sind über den VWS in Richtung EU-Konvention dabei.

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