Legorampen

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Legorampen für Würzburg

Auf dieser Seite findest du alle Informationen zu unserem Projekt: „Legorampen für Würzburg“. Im Newsbereich erscheinen regelmäßig neue Artikel, die den Fortgang des Projektes dokumentieren und illustrieren.

Wir stehen noch ganz am Anfang des Projektes. Damit du aber schon siehst, worum es genau geht, gibt es hier ein paar schöne Legorampen-Bilder von schon gebauten und installierten Rampen aus Hanau.

mit freundlicher Erlaubnis der Legooma Rita Ebel, Hanau

Die Idee – worum geht es genau beim Legorampenprojekt?

Für die meisten Menschen ist der öffentliche Raum in Würzburg uneingeschränkt zugänglich. Eine Stufe am Eingang eines Ladens oder eines Cafés wird in der Regel nicht wahrgenommen und stellt kein Hindernis dar.
Doch für die Würzburgerinnen, die auf einen Rollstuhl angewiesen sind, ist selbst nur eine Stufe eine unüberwindliche Barriere.

Das setzt unser Projekt an:

1 Legorampe für 1 Stufe = barrierefreier Zugang sofort

Im Innenstadtbereich vor allem in der Fußgängerzone, wo keine Gehsteige mehr vorhanden sind, ist in der Regel genug Platz, um Aufmerksamkeit schaffend eine Legorampe am Eingang auszulegen.

So wird das Geschäft für Rollstuhlfahrerinnen zugänglich, wir sensibilisieren ganz allgemein für das Thema Barrierefreiheit und das Geschäft macht zusätzlich optisch auf sich aufmerksam. Das nennen wir „WIN WIN WIN“!

Legosteine – Spendenaufruf

„Ihr Legosteine, die ihr in irgendwelchen Kisten auf Dachböden oder Kellern euer dunkles und unerfülltes Dasein fristet – meldet euch! Wir erwecken euch wieder zu leben und neuem Sinn!“

Ja, wir wollen unsere Legorampen natürlich aus alten, gebrauchten Legosteinen bauen (upcyclen).

Frei nach dem Motto „Aus alt macht barrierefrei!“

Lego – Warum gerade Legorampen?

Zugegeben, eine berechtigte Frage. Denn es ist viel einfacher, kostengünstiger und auch schneller, Rampen aus Holz oder Metall zu bauen.

Aber – fallen die den Leuten auf? Vielleicht!

  • Legorampen fallen auf; sie sind bunt, vielfältig und bestehen aus einzelnen Teilen. Genauso wie wir – unsere Gesellschaft.
    Viele unterschiedliche Menschen bilden ein größeres Ganzes. Und jedes(r) Teil ist wichtig!
  • Deswegen bauen wir – Legorampen!
  • Und wir wollen auf das Thema Barrieren und Zugänglichkeit für alle ganz generell aufmerksam machen und ins Gespräch kommen!

Lego & Spenden – Wie, was und wo geht das?

Wir können Legosteine jegliche Art gebrauchen. Und sie dürfen alt bis sehr alt sein. …

Auch Geldspenden sind uns herzlich willkommen. Denn neben den Legosteinen brauchen wir auch Materialien, wie Kleber, Messer und Grundplatten. Spendenbescheinigungen stellt WüSL e.V. gerne aus. Alle Informationen findest du hier.

Hier sind unsere derzeitigen Legosteine-Sammelstellen aufgelistet:

  • EUTB-Teilhabeberatungsstelle von WüSL: Spiegelstraße 15-17,9 7070 Würzburg, 0931-50456

Die Verwirklichung – wo stehen wir gerade?

Legorampen Projekt – Partner gesucht

Wir stehen mit unserem Projekt am Anfang. Wir könnten uns vorstellen mit einem Kindergarten zusammenzuarbeiten, wo die Kinder als gemeinsames Projekt eine Legorampe bauen.

Eine ähnliche Partnerschaft könnten wir uns mit einem Seniorenheim vorstellen.

Wenn Sie die Idee für interessant halten oder eine ganz andere Idee zur Zusammenarbeit haben – sprechen Sie uns an?

Lego Upcycling – Was ist denn das?

Jeder kennt Recycling: Nicht mehr benötigte Produkte oder Verpackungsmaterialien werden in ihre Einzelteile zerlegt und wieder zu anderen Dingen zusammengebaut. Wie zum Beispiel alles was in unseren gelben Säcken landet – wenn es funktioniert!

Up-cycling ist anders, direkter: Nicht mehr benötigte Dinge werden direkt – ohne den Umweg sie zu zerlegen und wieder zusammen zu bauen – zu etwas Neuem und Nützlichem verarbeitet.

Genauso wie deine gebrauchten, nicht mehr benötigten Legosteine zu neuen, hilfreichen Rampen verbaut werden.

Credits – Dankeschöns

Ganz besonders danken wir (die WüSLs) Frederic Suter. Er hat uns auf diese Projektidee angesprochen und uns angefixt, es zusammen mit ihm zu verwirklichen.

Ein weiterer Dank gilt der Kölner Initiative „Junge Stadt Köln e.V.“, die schon seit 2017 ein solches Projekt gestartet haben und uns mit ihren Infos und vor allem auch mit ihrer veröffentlichten Bauanleitung wertvolle Hinweise zur Umsetzung gegeben haben.